Druckerei Frese DüsseldorfWir drucken Ihre Träme wahr
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Seit der Gründung der Druckerei Frese Edeldesign im Jahre 1949 bestand der Fokus auf Drucksachen mit außergewöhnlicher Wertigkeit und Schönheit. Die Philosophie und der Anspruch des Unternehmens war von Beginn an definiert. Der Firmengründer Jacques Frese, von dem unbedingten Willen beseelt, die Vervielfältigung von Informationen zu vervollkommnen, drückte dies folgendermaßen aus: "Handwerk und Kreativität sollte ein harmonisches Zusammenspiel bilden. Der Wille zur optimalen Leistung schließlich komplettiert das Dreieck, das das Fundament der Perfektion in unserem Metier darstellt."

An dieser Überzeugung hat sich bei Frese bis zum heutigen Tag nichts geändert. Dirk Jakobs, seit 1984 Inhaber der Druckerei Frese Edeldesign, ist überzeugt: "Wertvolle Ausführung mit der Garantie eines traditionsreichen Handwerksbetriebes wird auch in der Computergeneration Bestand haben." Fortschritt und Innovation, so, wie es Jacques Frese (Bild rechts) seinerzeit für sein Unternehmen gefordert hat, genießt seither größten Stellenwert: Frese war in den 60er Jahren die erste Düsseldorfer Druckerei mit Offsetdruckmaschinen, die später, in den 70er Jahren zum Teil, in den 80er Jahren indes komplett durch Computer abgelöst wurden. Die Verfeinerung der Satztechnik war damit garantiert. Der Reliefdruck, in den 70er Jahren von Amerika nach Deutschland kommend, wurde von Frese umgehend und in höchster Qualität umgesetzt.

Das Wesen des kreativen Prozesses ist, das Vertraute als fremd zu betrachten

Das folgende Bonmot Jacques Freses hat noch immer volle Gültigkeit: "Neugier und der unbedingte Wille zur optimalen Leistung führen nicht bloß zum Erfolg. Es macht auch Spaß, auf diese Weise tätig zu sein. Man kann sagen, Kreativität ist die wichtigste Eigenschaft im Leben eines Handwerkers. Mit ihr kann man mehr erreichen, flexibel und vor allem einfallsreich sein. Es kommt einem dabei so vor, dass sich Probleme durch wahre Geistesblitze sofort lösen lassen, anscheinend ohne lange und verzweifelt darüber nachzudenken. Oft genug ist es jedoch wichtig, sich die Phasen des kreativen Prozesses klar zu machen, um den Ideenfindungsprozess bewusst und gezielt zu steuern."

Kreativität krönt die Kompetenz des Handwerks

Im ländlich orientierten frühen Mittelalter gab es nur wenige Berufe, die durch Handwerker verrichtet wurden. In geistlichen Grundherrschaften waren dies zumeist Mönche, die sich spezialisiert hatten, zum Beispiel im Kunsthandwerk oder der Glasherstellung. Das Bauhandwerk, Steinmetze und Maurer, waren zu dieser Zeit ebenfalls technisch weit fortgeschritten. Alle anderen Tätigkeiten wurden auf den Fronhöfen oder von den freien Bauern selbst erzeugt oder verarbeitet. Ausnahmen waren hierbei der Schmied und der Müller, da bei diesen Berufen eine umfangreiche Ausrüstung notwendig war.

Ab dem Hochmittelalter, mit dem Entstehen von Städten änderte sich die Situation des Handwerks. Immer mehr handwerklich begabte Menschen zogen in die Städte, da dort hohe Absatz- und Gewinnchancen lockten. Die hohe Nachfrage nach Produkten änderte das Arbeitsverhalten von Auftragsarbeit hin zur ständigen Produktion. Die hergestellten Waren wurden dann auf den regelmäßig stattfindenden Märkten verkauft oder in den bei den Werkstätten befindlichen Läden zum Verkauf ausgestellt. Die verschiedenen Handwerksberufe schlossen sich zu Zünften zusammen. Handwerker, die unabhängig und selbständig tätig waren, hatten es sehr schwer, da sie nur selten von einem Händler beliefert wurden. Letztere waren stark in die Zunft eingebunden und richteten sich maßgeblich nach ihren Vorgaben.

Unzünftige Handwerker wurden ordnungspolizeilich verfolgt. In der Stadt flüchteten sie dann (wenn die Häuser mit der Traufseite zur Straße standen) quer über die Hausböden von Giebeldurchschlupf zu Giebeldurchschlupf ganze Straßenzüge entlang, daher ihr (ursprünglich niederdeutscher) Name "Bönhasen".

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